schriften im webdesign

die qual der wahl – oder doch nicht? technische voraussetzungen und gestalterische aspekte für schriften im webdesign

Webfonts, websichere Schriftarten & Fallbacks

Bei der Wahl der Schrift bedenken viele oft nicht, dass diese für eine zukünftige Website ebenfalls funktionieren sollte. Hat man bereits ein Corporate Design mit festgelegter Schrift steht man vielleicht vor der Hürde, diese im Web sichtbar zu machen. 

Websichere Schriften bzw. Webfonts sind hier die Lösung. Websichere Schriftarten sind auf den meisten Betriebssystemen vorinstalliert. Berühmte Beispiele sind Arial auf Windows und Helvetica auf Apple. Die Auswahl ist hier aber nicht sehr groß. Deshalb greift man gerne auf Webfonts zurück. Webfonts werden von externen Anbietern (zB. Fonts.com, Myfonts, Google, etc.) in die Website eingebunden. 

Sogenannte Fallbacks minimieren dabei das Risiko, eines unansprechenden, nicht lesbaren Textes. Kann auf die erste Schrift nicht zugegriffen werden, wird auf die Nächste definierte zugegeriffen usw.

Serifen oder serifenlos?

Von Zeitungen und Büchern sind wir Serifenschriften gewöhnt. Sie galten lange Zeit als besonders gut lesbar, insbesondere für lange Texte. Neueste Erkentnisse zeigen aber, dass serifenlose Schriften (Groteskschriften oder Sans Serif Fonts) in der Lesbarkeit den Serifenschriften nichts oder nur wenig nachstehen. Sie werden meist als moderner wahrgenommen und werden deshalb vorrangig für Websiten benutzt. 

Richtlinien für gute Lesbarkeit

Folgende Punkte sollten beachtet werden für einen gut lesbaren und strukturierten Text auf einer Website:

Schriftarten
Weniger ist mehr – dies gilt vor allem bei der Wahl der Schriftarten. Maximal 2 verschiedene sollten auf einer Website verwendet werden. 

Schriftgröße
16px für Fließtext ist zwar ein guter Wert aber relative Schriftgrößen, die man z.B. in Prozent angibt, sind empfehlenswert. 

Farben
Überschriften die eine bestimmte Farbe haben oder Buttons bzw. Links die auf der gesamten Seite dieselbe Farbe haben helfen dem User, durch die Seite zu navigieren. 

Struktur
Grundsätzlich sollte man vorab definieren wie groß Überschriften, Unterüberschriften, Fließtext, Bildunterschriften, Auszeichnungen etc. sein sollen. Ein guter Anfang ist, sich alle Varianten auf einem »Blatt« abzubilden und aufeinander abzustimmen. Dies hilft später den Entwicklern beim Web Development als Leitfaden. 

Gute Typografie macht Sinn

Typografie liegt uns sehr am Herzen. Sie bringt Gedanken und Worte in Form und sorgt für gute Lesbarkeit. Sie soll sich dabei nicht aufdrängen und vom Inhalt ablenken.

Solltest Du Wünsche oder Fragen haben, kontaktiere uns einfach.

tags corporate design / e-commerce / grafikdesign / knowhow / newsletter / onlinemarketing / onlineshop / text / webdesign / website /

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